Alten Westen

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Das ‚Alten Westen‘ ist Teil der Stadterweiterung des 19. Jahrhunderts und wurde als Arbeiterviertel konzipiert. Es liegt unweit des Vondelparks und des Leidsepleins und hat einen intimen, doch weltläufigen Charakter, ohne touristisch zu sein.

Drei große Straßen durchqueren das Viertel von Ost nach West: der Overtoom, die Kinkerstraat und die de Clerqstraat.

Der Overtoom, der parallel zum Vondelpark verläuft, wurde zwischen 1360 und 1370 als Teil eines Pilgerweges, des ‘Heiligen Weges’, angelegt. Am 15. März des Jahres 1345 hatte ein todkranker Mann in einem Haus an der heutigen Kalverstraat (unweit des Dam) von einem Priester die Heilige Kommunion empfangen. Als der Kranke sich übergeben musste, warfen Frauen, die ihn pflegten, das Erbrochene ins Kaminfeuer, doch die Hostie verbrannte nicht. An dem Ort des Wunders wurde nicht lange danach eine Kapelle errichtet, die ‘Heilige Stätte’. Noch heute findet jedes Jahr um den 15. März im Stadtzentrum ein ‘heiliger Umzug’ statt, an dem Tausende teilnehmen.

Zwischen Vondelpark und Overtoom befindet sich etwas Besonderes. Durch ein unauffälliges Eingangstor in der Vondelstraat gelangt man in einer der schönsten städtische Reithallen Europas. Sie ist die älteste Reitschule der Niederlande. Das Gebäude selbst ist 125 Jahre alt, doch die ‘Hollandsche Manege’ ist seit 1744 ein Begriff. Im Foyer, das mit Holzschnitzereien und Stuckarbeiten verziert ist, kann man einen Kaffee trinken.

Auf der anderen Seite des Overtoom befindet sich das WG-Terrain, dort, wo früher das Pesthaus, das Hospital ‘Buitengasthuis’ und bis in die achtziger Jahre des vorigen Jahrhunderts das Wilhemina Krankenhaus standen. Der Komplex beherbergt unter anderem Wohnungen und Ateliers für Künstler, eine Galerie und einen Ausstellungsraum für moderne Kunst. Das ehemalige Pathologie-Anatomie-Labor wird in den nächsten Jahren umgebaut und dann Ausstellungsräume, drie Kinosäle, ein Mediencafé, ein Restaurant und einen Buchladen beherbergen.

An der Kinkerstraat, einer volkstümlichen Geschäftsstraße, findet jeden Tag in der Ten Katestraat ein gemütlicher Markt statt, wo man recht billig Gemüse, Obst, Fisch, Blumen, Kleider und Haushaltswaren kaufen kann.

Geht man die ten Katestraat weiter, kommt man in das Bellamy-Viertel mit seinem freundlichen, fast dörflichen Charakter. Man findet hier noch viele historische Wohnungszeilen, und das ursprünglich tiefere Polderniveau ist an manchen Stellen noch sichtbar. Auch viele kleinere Betriebe haben sich hier niedergelassen.

An der Bilderdijkstraat steht das Gebäude der Schriftgießerei Tetterode, das 1950 von den Architekten Merkelbach/Elling entworfen und gebaut wurde. Es ist eines der schönsten Beispiele der neuen Sachlichkeit in Amsterdam. Heute beherbergt es Künstlerateliers und die Asschenbach-Galerie.

Oud-West ist vom Hauptbahnhof erreichtbar:
Tram 17 fährt zur Kinkerstraat
Tram 1 fährt zum Overtoom
Tram 13 fährt zur de Clerqstraat.

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