De Baarsjes

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1 unterkunft nahe De Baarsjes
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Der Name des Stadtteils ‚De Baarsjes‘ westlich der Kostverlorenvaart geht auf den früheren in einem Polder gelegenen gleichnamigen Weiler zurück. Schon auf einer Landkarte von 1650 wird die Herberge ‚die 3 Baarsjes‘ erwähnt. Sie ist auf dem unteren Foto aus dem Jahr 1941 zu sehen, links von ihr ist der Slatuinenweg (Salatgartenstraße), heute der letzte Rest des Dörfchens. Die Brücke im Hintergrund ist die Wiegbrug, die die De Clercqstraat mit dem Admiraal de Ruijterweg verbindet. Ehemals befanden sich auf dem Baarsjespolder, Teil des Sloterpolders, viele Gärtnereien.

Nach der Einweihung der Straßenbahnverbindung Amsterdam – Haarlem – Zandvoort 1904 begann man westlich der Kostverlorenvaart mit dem Bau von Wohnvierteln. Wie in vielen Stadtteilen, die zu Beginn des vorigen Jahrhunderts entstanden, findet sich auch hier eine Reihe schöner Beispiele für die Architektur im Stil der ‚Amsterdamer Schule‚, wie der Mercatorplein, der 1925 nach einem Entwurf von H.P. Berlage angelegt wurde. Auffällig sind die beiden mit Türmen versehenen Torbauten an der Nord- und Südseite. An der Westseite befindet sich eine Art torartiger Durchgang in die Jan Evertsenstraat. Der nördliche Turm wurde 1961 wegen Baufälligkeit abgerissen. Der Platz wurde im Juni 1998 nach einer umfassenden Renovierung neu eröffnet.

Ein anderer großer Komplex im Stil der Amsterdamer Schule in diesem Viertel ist ‚Het sieraad‘ am Postjesweg, auf einem fünfeckigen Grundstück, an zwei Seiten begrenzt von der Kostverlorenvaart. Gebaut wurde das Gebäude zwischen 1921 und 1924 nach einem Entwurf von A.J. Westerman als Gewerbeschule. Später beherbergte es eine Fachschule für Goldschmiede. 2004 begann man mit einer gründlichen Restaurierung – wobei der Innenhof mit einem Glasdach versehen wurde -, die das Gebäude wieder in altem Glanz erstrahlen lässt. Heute dient es als multifunktionales Zentrum und beherbergt u.a. ein Restaurant/Café und verschiedene Bildungseinrichtungen. Im Innenhof finden regelmäßig Ausstellungen statt.

Der Stadtteil tut viel für Kunst und Kultur. Eine Reihe junger Unternehmer auf diesem Sektor hat sich in der Witte de Withstraat niedergelassen. Es gibt Ateliers, Galerien und Künstlerinitiativen, wie Galerie ‚Illuseum‚ und das Artcentre. Im Sommer findet alljährlich der ‚Junikunstmonat‘ statt.

Nahverkehr:
Die Straßenbahnen 7, 12, 13, 14 und 17 fahren durch De Baarsjes.

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