De Pijp

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Das Viertel entstand gegen Ende des 19. Jahrhunderts, als die Amsterdamer Bevölkerung so schnell wuchs, dass eine rigorose Stadterweiterung notwendig war. Auf einem zuvor dünn besiedelten Polder mit Herbergen, Sommerhäusern und Katen wurde in Windeseile ein vollständiges neues Stadtviertel errichtet, das im Volksmund ‚de Pijp‚ genannt wurde. Der Name bezieht sich wahrscheinlich auf die langen, schmalen Wassergräben, die sich durch den ehemaligen Polder zogen und ‚pijpen‘ (Pfeifen) genannt wurden.

In dem neuen Viertel ließen sich viele Künstler nieder, unter ihnen bekannte Schriftsteller wie Herman Heijermans, Frederik van Eeden und F. Bordewijk. Auch eine große Schar leichter Mädchen fand in diesem Stadtteil ihr Unterkommen, und man sprach denn auch schon bald von dem Quartier Latin von Amsterdam.

Anfang der sechziger Jahre trafen die ersten Immigranten ein, den Anfang machten die spanischen Gastarbeiter mit ihren Familien. Sie arbeiteten in der Heineken-Brauerei an der Stadhouderskade. Im Lauf der Zeit schlossen sich ihnen Immigranten aus vielerlei Ländern an.

Heute wohnen in der Pijp viele Studenten, Jungunternehmer und Yuppies. Das Viertel zählt mit seiner großen ethnischen Vielfalt zu den buntesten und beliebtesten der Stadt. Vor allem in der Umgebung des Heinekenplein, der Frans Halsstraat und des Gerard Douplein gibt es viele Restaurants, Cafés und Kneipen.

Der Albert-Cuyp-Markt ist der bekannteste Markt der Niederlande. Hier findet man von montags bis samstags eine große Auswahl an Obst und Gemüse, Fisch, Kleidern und einer Menge anderer Dinge. Rund um den Markt gibt es viele billige, doch gute Esslokale. Die kulinarische Vielfalt ist groß und reicht von der indischen, kurdischen, türkischen Küche bis zur kambodschanischen, surinamischen und chinesischen.

Der Sarphati-Park mit seinen Fontänen, kleinen Brücken und einem Kinderspielplatz wurde 1885 auf Anregung des Arztes Samuel Sarphati von dem Stadtingenieur Van Niftrik im englischen Landschaftsstil entworfen.

Das ‚Heineken Experience‚ in der ehemaligen Heineken-Brauerei an der Stadhouderskade, die bis 1988 in Betrieb war, ist jetzt eine Art Museum. Bei Führungen sieht man dort unter anderem die Malzsilos, das Brauhaus und einen überblick über fünfzig Jahre Bier-Reklame.

In der Pijp findet man eine Reihe von Gebäuden im Stil der so genannten ‚Amsterdamer Schule‚, einer Stilrichtung der Architektur, die zwischen 1910 und 1940 hauptsächlich in Amsterdam von großem Einfluss war. Die industrielle Revolution Mitte des 19. Jahrhunderts hatte zur Folge, dass viele Arbeiter nach Amsterdam zogen, für die bezahlbare Wohnungen geschaffen werden mussten. Die Stadtverwaltung strebte nach einem Gesamtkonzept der Modernisierung und Ausbreitung und schrieb Wettbewerbe aus, an denen sich viele junge ehrgeizige Architekten beteiligten. Die wichtigsten Architekten der Amsterdamer Schule waren J. M. van der Mey, M. de Klerk und P.L. Kramer; mit den von ihnen entworfenen Gebäuden haben sie das Stadtbild von Amsterdam entscheidend geprägt. Obwohl sie miteinander befreundet waren und von der Außenwelt als Gruppe betrachtet wurden, betonten sie selber oft die Unterschiede in ihren Entwürfen mehr als die übereinstimmungen. Als eins der ersten Beispiele der Amsterdamer Schule gilt das Scheepvaarthuis an der Prins Hendrikkade, entworfen von J.M. van der Mey in Zusammenarbeit mit den Brüdern Van Gendt, die für die technischen Aspekte des riesigen Gebäudes verantwortlich waren. Charakteristisch für diesen Baustil sind der Backsteinbau mit gemauerten Mustern, Verzierungen der Giebel mit Reliefs und Skulpturen aus Naturstein, steile Dächer und manchmal auch Türmchen. Oft finden sich an der Fassade sog. Sprossenfenster, Fenster in Form einer Leiter. Typische Beispiele der Amsterdamer Schule sind im Süden der Pijp der Wohnkomplex ‚De Dageraard‚ (P.L. Takstraat), der aus den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts stammt, und am Südrand des Viertels einige Wohnblocks in der Umgebung des ‚Cooperatiehof‘ nördlich des Amstelkanals. Während und nach dem Zweiten Weltkrieg wurde dieser Baustil von dem des ‚Neuen Bauens‘ abgelöst, der sachlicher und kostenbewusster war.

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