Oosterpark

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Das Viertel um den Oosterpark stammt in seiner heutigen Form aus dem Ende des 19. Jahrhunderts. Der ursprüngliche Plan eines schicken Wohnviertels scheiterte teilweise aus Kostengründen. Vor allem am Rand des Oosterparks findet man prächtige Häuser. Viele katholische, aber auch viele jüdische Bürger aus der Innenstadt ließen sich in dem Viertel nieder. 1926 wurde auf dem Gelände des Oosterbegraafplaats das Königliche Institut für die Tropen gebaut. Der Friedhof wurde nach Watergraafsmeer verlegt und heißt heute ‚Nieuwe Oosterbegraafplaats‘. Während des Zweiten Weltkriegs und vor allem während des ‚Hungerwinters‘ 1945 verschwanden große Teile der ursprünglichen Häuser buchstäblich in den Heizöfen. In den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts füllte man die Lücken mit geräumigeren Wohnhäusern – das Viertel blühte wieder auf. Heute ist dieser Stadtteil eine beliebte Wohngegend.

Der Oosterpark, entworfen im englischen Landschaftsstil von Leonard Anthony Springer, ist der erste große Stadtpark, den die Amsterdamer Stadtverwaltung 1891 anlegen ließ. Auf einem Spaziergang durch den Park kommt man an einer Reihe von Kunstwerken vorbei: ‚Der Schrei‘ von Jeroen Henneman, ein Mahnmal für Theo van Gogh und die Meinungsfreiheit. Der Filmemacher und Kolumnist wurde im November 2004 wegen seiner unverblümten Kritik des Islam unweit des Parks ermordet. ‚De Titaantjes‘, eine Bronzegruppe von Hans Baayens, ist eine Hommage an den berühmten niederländischen Schriftsteller Nescio (Pseudonym von Jan H.M. Gronloh, 1882-1961) und seine gleichnamige Novelle. Das nationale Monument zur Erinnerung an die Opfer der Sklaverei, entworfen von Erwin de Vries, wurde 2002 aufgestellt. Jedes Jahr am 1. Juli wird hier der Abschaffung der Sklaverei gedacht (1863). Am 5. Mai findet im Park alljährlich ein eintrittsfreies Festival statt, und für Liebhaber der Weltmusik im Juni ein Open-Air-Konzert im Rahmen des alljährlichen ‚Amsterdam Roots Festival‘.

Königliches Institut für die Tropen (KIT)

Linnaeusstraat 2 / www.tropenmuseum.nl

Zu den ältesten Bestandteilen dieses Völkerkundemuseums, erbaut 1926, gehört die Sammlung des 1864 gegründeten Kolonialmuseums in Haarlem und die anthropologische Sammlung des Amsterdamer Tiergartens. Heute umfasst der Bestand etwa 150.000 Fotos und 165.000 Gegenstände, wie Hausrat, Werkzeuge und Schmuck. Außer acht Dauerausstellungen beherbergt das KIT eine fortlaufende Reihe temporärer Ausstellungen sowie eine große Auswahl an CDs mit Weltmusik, eine umfangreiche Bibliothek und ein Restaurant.

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