Östliche Inseln

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Östliche InselnInfolge der umfangreichen Stadterweiterung im 17. Jahrhundert mussten die Industriezweige der Schifffahrt ein anderes Unterkommen finden. Die Wahl fiel auf ein Gebiet nördlich der Hoogte Kadijk. Auf einem zugeschütteten Teil des IJ-Flusses wurden drei Insel angelegt, von West nach Ost: Kattenburg, Wittenburg und Oostenburg. Hier ließen sich viele Betriebe nieder, Werften entstanden, große Speicherhäuser und Lagerhallen wurden gebaut.

Auf dem westlichen Teil von Kattenburg ließ sich die Admiralität von Amsterdam nieder, heute beherbergt das Gebäude die Königliche Marine. Das imposante, ehemalige Magazin, das vom Wissenschaftsmuseum Nemo gut zu sehen ist, stammt aus 1656 und ist seit 1972 Sitz des Schifffahrtsmuseums (bis Ende 2010 wegen Renovierungsarbeiten geschlossen). Die Sammlung umfasst u.a Gemälde, Schiffsmodelle und Waffen und vermittelt ein anschauliches Bild von der ruhmreichen maritimen Geschichte der Niederlande.

War Kattenburg von je her eher ein Wohnviertel (in den sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts wurde es eingreifend renoviert), war Oostenburg von Anfang an ein Industriegebiet. Die Vereinigte Ostindische Kompanie baute dort um 1800 ihre Werften, obwohl ihr Stern damals bereits im Sinken war. Stahlindustrie und Maschinenbau verdrängten die Schifffahrtsindustrie. Nachdem mit der Maschinenfabrik Stork auch der letzte Betrieb die Insel verlassen hatte, verwandelte sich das Gebiet in hohem Tempo in eine schicke Wohngegend. In die Fabrikshallen zogen u.a. die ‚Theaterfabriek‚ und ‚Amsterdam Convention Factory‚ ein, ohne ihren industriellen Charme zu verlieren.

Von den drei Inseln war Wittenburg am dichtesten bevölkert. Mit der explosiven Stadterweiterung Ende des 19. Jahrhunderts verschlimmerte sich die Lage. Die Häuser verfielen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde nach und nach ein Sanierungsplan ausgeführt. Die Häuser wurden, wenn möglich, renoviert oder durch neue ersetzt.

Die drei Inseln verbindet entlang der Nieuwevaart der ‚Eilandenboulevard‘, den viele Geschäfte und Gaststätten säumen. Beliebt bei vielen Amsterdamern ist die traditionelle Räucherei von Frank Heyn. Etwa in der Mitte liegt auf Wittenburg die Oosterkerk aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Auf der anderen Seite des Kanals befindet sich das Museum ‚t Kromhout‘. In den Hallen einer Schiffswerft aus dem Jahr 1757 wird anhand von Beispielen die alte Handwerkskunst des Bootsbaus, der Segelmacherei etc. dargestellt. Dampfmaschinen, Motoren und eine Werkstatt mit Schmiede erinnern an die alten Zeiten.

Die östlichen Inseln sind vom Hauptbahnhof zu Fuß erreichbar oder mit den Bussen 42, 22 und 32 sowie der Straßenbahn 26.

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