Östliches Hafengebiet

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Östliches HafengebietDieses Gebiet umfasst die Halbinseln zwischen Panamalaan und der Mündung des Amsterdam-Rheinkanals. Im Norden liegt die KNSM-Insel und im Süden der Zeeburgerpad. Mit dem Bau des Hauptbahnhofs (1881-1889) auf drei künstlichen Inseln im IJ-Fluss schob sich ein Riegel zwischen Hafen und Stadt. Ein neuer und größerer Hafen, der auch dem zunehmenden Handel mit den niederländischen Kolonien Rechnung trug, entstand östlich des Bahnhofs. Das damals noch sumpfige Gelände nördlich des Zeeburgerdijk wurde trocken gelegt und künstliche Halbinseln gebaut, u.a. die Oostelijke Handelskade.

In dem modernen Hafen mit Speichern, Schienen für den Gütertransport und Kränen zum Laden und Löschen der Fracht legten auch Passagierschiffe aus aller Welt an. Hinzu kamen ein Viehmarkt und ein Schlachthaus. Doch schon in den späten dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts setzte der wirtschaftliche Niedergang ein. Im Zweiten Weltkrieg kam der Hafenbetrieb ganz zum Erliegen. Unter anderem von der KNSM-Insel aus transportierten die Nazis die jüdischen Bürger der Stadt in die Konzentrationslager. Nach dem Krieg verschwand mitder Unabhängigkeit Indonesiens auch die Personenschifffahrt. Als in den fünfziger Jahren das westliche Hafengebiet stark erweitert wurde, verlor der östliche Hafen immer mehr an Bedeutung.

Anfang der neunziger Jahre begann man das inzwischen fast in Vergessenheit geratene Gebiet gründlich zu sanieren. Ein lebendiges Wohnviertel mit einer ganz eigenen Atmosphäre entstand, in dem sich innovativer Neubau mit den Resten der Hafenvergangenheit (Speicher, Silos, Hafengebäude) zu einem gelungenen Ganzen verbindet. An den Kaden liegen Wohnboote und zu Wohnungen umgebaute Frachtschiffe. Das Wasser ist auch architektonisch ein Hauptmotiv. Gebäude zeichnen sich wie Schiffe vor dem Himmel ab, in Glasfassaden spiegelt sich das Wasser, und ein ganzes Viertel, die Java-Insel, ist eine moderne Variante der Amsterdamer Altstadt mit ihren Kanälen und Brücken.

An der Levantkade auf der KNSM-Insel kann man sich im Sommer auf einer Terrasse herrlich ausruhen und den Blick auf die alten Lagerhäuser und die funkelnden Wohnblocks von Sporenburg und Rietlanden am gegenüberliegenden Ufer genießen. In der ehemaligen Hafenzentrale, von dem aus unter anderem alle Kräne überwacht wurden, befindet sich heute Panama, ein Nachtklub und Restaurant. Im ehemalige Lagerhaus ‚Asien‘ zog 2007 das Restaurant Fifteen von Jamie Oliver ein. Etwas westlicher, Richtung Hauptbahnhof, wurde 2005 an der Piet Heinkade der Amsterdam Cruise Terminal eröffnet. Jährlich legen an der 600 Meter langen Kade etwa 200 Kreuzfahrtschiffe und einige Hunderte Schiffe an, die den Rhein befahren. Neben dem Terminal liegen das 2005 eröffnete ‚Muziekgebouw aan ‚t IJ‚ und das Bimhuis, mit ihrem Angebot moderner Musik bzw. Jazz und experimenteller Musik.

Tram 26, die so genannte IJ-Tram, fährt vom Hauptbahnhof in östliche Richtung und hat drei Haltestellen in diesem Gebiet: Passagiersterminal, Kattenburgerstraat und Rietlandpark. Sie fährt weiter durch den IJ-Tunnel zum neuen Viertel IJburg, das östlich von Amsterdam entsteht. Tram 10 durchschneidet das Gebiet von der KNSM-Insel über Rietlanden vertikal.

Nahverkehr:
Vom Hauptbahnhof:
– Tram 26.
– Bus 41, 42, 43
Von der Sarphatistraat:
– Tram 10.

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