Zoo Artis

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ZooDas Viertel nördlich des Zoos Artis wird die ‚Kadijken‘ genannt, nach den zwei wichtigsten Straßen, der Hoogte und der Laagte Kadijk. Das Gebiet, das bei der so genannten vierten Stadterweiterung 1663 entstand, war ursprünglich für den Schiffsbau und die Lagerung von Gütern bestimmt. übrig geblieben sind noch die zwei Werften ‚Koning William‘ und ‚t Kromhout‚ (jetzt ein Museum). Früher wohnten hier viele Hafenarbeiter, doch heute sind die Kadijken ein etwas reicheres, ruhiges Viertel.

Das Entrepotdok wird von der gleichnamigen Gracht und der Laagte Kadijk gesäumt. Auf der gegenüberliegenden Seite erstreckt sich der Zoo. Das Entropotdok, ein riesiger Speicherkomplex, wurde 1829 vollendet. Hier wurden vorübergehend die Güter aus übersee gelagert, für die Zoll bezahlt werden mußte, es sei denn, es handelte sich um Transitgut. Das Gelände war ummauert, um Schmuggel zu verhindern. Der gesamte aus 84 + 12 Lagerhäusern bestehende Komplex steht heute unter Denkmalschutz. Zwischen 1984 und 1989 wurde er restauriert und zu Eigentums- und sozialen Mietwohnungen umgebaut.

Artis, der Amsterdamer Zoo, entstand 1838 und hat sich im Lauf der Zeit immer weiter ausgedehnt. Er beherbergt etwa 900 Tierarten auf einer Gesamtfläche von 14 Hektar. Außerdem besitzt er ein Planetarium, ein geologisches Museum und ein Aquarium. Viele Gebäude im Zoo stammen aus dem 19. Jahrhundert und stehen unter Denkmalschutz.

Von besonderem historischen Interesse ist auch ein anderes Gebäude in diesem Viertel: das heutige Gewerkschaftsmuseum in der Henri Polakstraat, erbaut nach einem Entwurf des Architekten Berlage. Es gilt als eines der wichtigsten Beispiele der ‚Gemeinschaftskunst‘ aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts, an deßen Innenausstattung mehrere Künstler beteiligt waren.

Der Botanische Garten (Hortus Botanicus) schräg gegenüber dem Wertheimpark im Westen des Viertels ist einer der ältesten der Welt. Garten und Gewächshäuser beherbergen sage und schreibe 6.000 Pflanzen von über 4.000 Arten. Der Hortus liegt am Rand des hektischen Stadtzentrums, doch hinter dem 300 Jahre alten Eingangstor scheint die Stadt für kurze Zeit den Atem anzuhalten. Ursprünglich war er ein Heilplanzengarten, von der Stadtverwaltung 1638 gegründet. Amsterdam hatte gerade eine Pestepidemie überstanden, aus Heilkräutern gewonnene Medikamente waren damals lebenswichtig. In dem botanischen Garten übten sich ärzte und Apotheker in der Rezeptur. Dank der Schiffe der Vereinigten Ostindischen Kompagnie dehnte sich der Hortus im 17. und 18. Jahrhundert schnell aus. Die Schiffe brachten nicht nur Kräuter und Gewürze mit, sondern auch exotische Zierpflanzen. Einige der besonderen Exemplare stammen aus dieser Zeit, wie der 300 Jahre alte Brotpalmfarn. In der Mitte dieses lebenden Museums befindet sich die ehemalige Orangerie mit einer der schönsten Terraßen von Amsterdam.

Nach 1870 erlebte Amsterdam durch eine Reihe von Ursachen, unter anderem die wachsende Diamantindustrie, einen großen wirtschaftlichen Aufschwung. Dies zeigt sich auch im Plantage-Viertel. Es besitzt interessante architektonische Beispiele des späten 19. Jahrhunderts, wie das Haus mit den Vasen (Planage Middelaan Ecke Planage Lepellaan) und das oben erwähnte Aquarium-Gebäude. In jener Zeit wurde der Stadtteil auch ein beliebtes Ausgehviertel mit vielen Theatern.

Das Viertel und der Zoo sind leicht mit der Straßenbahn Nr. 9 vom Hauptbahnhof erreichbar und mit der Straßenbahn Nr. 14 vom Dam.

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